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Bruststraffung
Eine der am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperation ist die Bruststraffung. Durch den Alterungsprozess, Schwangerschaften oder radikale Diäten verliert die weibliche Brust an Straffheit. Eine operative Brustraffung gibt ihr ihr jugendliches und straffes Aussehen zurück.

























Tee / Tea
Tee – mehr als nur ein Heißgetränk

Er ist wohl das älteste Heißgetränk und gleichwohl auch das gesündeste. Alleine die Vielfalt macht ihn so interessant, es gibt tausende verschiedener Teesorten. Doch wer entdeckte den Tee? War es Zufall oder schamanisches Wissen?

Nun, nach alter Überlieferung soll der chinesische Kaiser Shen-Nung aus Hygiene-Gründen immer nur abgekochtes Wasser getrunken haben. Im Jahre 2737 v. Chr. soll, so erzählt die Legende, der Wind ein paar Blätter eines nahen Teestrauchs in das sprudelnde Wasser geweht haben. Der Kaiser fand dies köstlich, und das war dann die Geburtsstunde des Tees. Ob an dieser Geschichte etwas Wahres dran ist, bleibt natürlich offen. 

Wie und wann kam der Tee von Asien nach Europa? Im 17. Jhdt. trieben die Portugiesen und Holländer regen Handel mit China – und so kam der Tee zu uns nach Europa. Diese grandiose Entdeckung erfreute sich europaweit bald großer Beliebtheit, und das ganz besonders in England, wo man den ganzen Tag Tee trinkt, und der Nachmittagstee eine sprichwörtliche Institution britischen Lebensstils bedeutet.

Doch kommen wir zu den verschiedenen Tee-Sorten, beginnend mit den asiatischen Sorten:

  • Der Schwarze Tee enthält Koffein und regt das Nervensystem an. Er wirkt harn­treibend und senkt den Flüssigkeitsspiegel im Körper. Die Polyphenole in den Blättern wirken antioxidant und absorbieren schädliche Substanzen, die so genannten freien Radikale, die im Körper auf natürliche Weise oder durch Umweltverschmutzung entstehen. Schwarzer Tee beugt Krebs, Herzerkrankungen und frühzeitigem Altern vor, senkt außerdem auch noch das „schlechte“ Cholesterin. Das enthaltene Adrenalin wird durch das Aufbrühen freigesetzt und soll die Intelligenz fördern. Er wird fermentiert, ver­liert dabei aber nicht nur Wirkstoffe, sondern bekommt neue dazu.
  • Grüner Tee steckt voll mit jeder Menge Vitamin C, Fluor und Mangan. Er stärkt somit das Immunsystem, die Zähne und wirkt vorbeugend gegen Osteoporose. Wie der Schwarze Tee enthält auch der Grüne Tee Polyphenole, die Wirkung diesbezüglich ist also gleich. Die Blätter werden nach dem Pflücken und Trocknen nicht fermentiert, sondern nur erhitzt oder gedämpft – so bleiben die darin enthaltenen Vitamine erhalten. In gepresster Form und mehrere Jahre gelagert – Spitzentees werden bis zu 60 Jahre gelagert – nennt man Grünen Tee „Pu-Erh-Tee“, welcher einen erdig-rauchigen Geschmack hat.
  • Lapacho-Tee kommt aus Südamerika und gilt als Wundermittel zur Krebsvorbeugung. Der Tee wird aus der roten Rinde des Tabebui-Baumes gewonnen und schmeckt daher leicht holzig. Er zeichnet sich aus durch hohen Mineraliengehalt aus, ist gut für das Immunsystem, entgiftet Leber und Nieren und erhöht die Sauerstoffaufnahme der roten Blutkörperchen.
  • Der Rotbusch-Tee, oder auch Massai-Tee, kommt aus Südafrika. Er wird in der Sonne fermentiert und aus den nadelförmigen Blättern des Rotbusch-Strauches gewonnen – dem so genannten Roobois. Dieser Tee schmeckt erfrischend und etwas süßlich. Rotbusch-Tee ist reich an Eisen, Kalium, Kupfer, Kalzium, Zink, Magnesium, Fluorid und Mangan. Er wirkt daher krampflösend, stoffwechselanregend und antioxidant. Diesen Tee kann man gerne als Durstlöscher verwenden und ohne weiteres drei Liter am Tag davon trinken.
  • Mate-Tee kommt aus Süd- und Mittelamerika. Er wird aus den Blättern der Stech­palme gewonnen. Geschmacklich ist er eher herb. Seine Wirkung ist belebend. Mate-Tee soll die Fettverdauung ankurbeln und bremst außerdem auch den Appetit, was bei jeder Diät sehr hilfreich sein kann.

 

Nun kommen wir zu unseren heimischen Tees, bzw. einmal einem Auszug davon:

  • Brennessel-Tee gilt als Wundermittel bei Eisenmangel, wirkt außerdem entschlackend und dient als Vitalisierungsmittel für Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen, Darm und Galle.
  • Löwenzahn-Tee ist besonders reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen. Er wirkt belebend auf alle Körperfunktionen. Bei gestörter Kalziumaufnahme ist er sehr zu empfehlen, da er als Zellkommunikator für Kalzium gilt. Löwenzahn-Tee aus der Wurzel hilft bei Milz- und Leberleiden, Alterserscheinungen, Fettsucht, Gicht und Rheuma.

 

Last but not least möchte ich noch über einen frauenspezifischen Tee sprechen:

  • Den Frauenmantel-Tee – er wird bei allerlei Frauenleiden angewendet, sei es nun Unterleibsproblemen, Fettleibigkeit, Krampfadern oder zur Geburtsvorbereitung.

Nun haben wir einige Tee-Sorten kennen gelernt, stellt sich nur die Frage „Wie dosiere ich meinen Tee?“. Im Grunde ist das Geschmackssache, aber ein gestrichener Teelöffel pro Tasse reicht in der Regel aus. Und so bequem die Teebeutel auch sein mögen, waschechte Tee­trinker bevorzugen losen Tee.

Kann man bei der Tee-Zubereitung etwas falsch machen? Abgesehen davon, dass man nicht jedes Blümchen im Garten oder jedes Kraut zu Tee machen kann, sollte man folgendes beachten: Am besten eignet sich für die Tee-Zubereitung weiches, kalkarmes Wasser. Die Wassertemperatur und Ziehdauer entscheidet ebenso über den Geschmack des Tees. Ein paar Beispiele: Schwarztee wird generell mit kochendem Wasser überbrüht, Grüner Tee jedoch nur mit 50°-90°C heißem Wasser. Selbst die Wirkung wird von der Ziehdauer beeinflusst, so soll Schwarztee drei bis fünf Minuten ziehen. Kürzere Ziehdauer macht den Tee anregend, längere Ziehdauer macht den Schwarztee beruhigend. Grüntee zieht allgemein ein bis drei Minuten, und kann bis zu drei Mal überbrüht werden. Früchtetee braucht etwas länger, der sollte schon 8-15 Minuten ziehen.

Wie alle Lebensmittel hat auch jeder Tee nur eine begrenzte Haltbarkeit und sollte luftdicht verschlossen sein.

Es ist anscheinend gegen jedes Leid auf Erden ein Kraut gewachsen. Tee ist aber nicht nur Medizin, sondern auch eine sehr gute Alternative zum Kaffee. Da Tee sein Koffein nur langsam freigibt, und die aufputschende Wirkung dafür länger anhält, ist es auch als Muntermacher viel attraktiver als Kaffee. Neben seinem Vitamin- und Mineraliengehalt spricht außerdem noch für ihn, dass es ihn in tausenden von Geschmacksorten gibt. Wer ein Teehaus besucht, wird Augen machen. Sorten von denen man keine Ahnung hatte, dass es sie überhaupt gibt, stehen dort in den Regalen und warten nur darauf entdeckt zu werden. Abwechslung tut uns gut, und das ist hier gegeben. Machen wir es doch einmal den Engländern gleich, und genießen in Ruhe eine Tasse Tee – denn „it’s Tea-Time“.



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